Meine Doppelleben mit und als Bärbel Fröhlich
 

1. Wie ich Bärbel kennen lernte

2. Meine Schulzeit und meine Cousinen

3. Meine Pubertät und der erste Kontakt mit Miedern

4. Mein erster unbewußter Orgasmus

5. Meine erste Freundin und die Lehrzeit


6. Zwischenbetrachtungen über das Phänomen des „Trockenen Orgasmus"

7. Armeezeit und Gummikleidung

8. Der Kauf meiner ersten eigenen Miederwaren

9. Die ersten Bilder von Bärbel

10. Travestie und Karneval


11. Geoutet vor der Ehefrau, den Schwiegereltern und Freunden

12. Zeit nach der Wende

13. Das Streben nach perfekter weiblicher Nachahmung


14. Wo kaufe ich für Bärbel ein

15. Was wünsche ich mir

 
1. Wie ich Bärbel kennen lernte

Meine Großeltern und meine Eltern wohnten auf dem Dorf in einem 4-Familien-Haus.
Als ich 3 Jahre lernte mein Onkel eine geschiedene Frau kennen. Sie heirateten darauf hin bald. Diese Frau war nun meine Tante und brachte ein 2 Jahre älteres Mädchen mit. Das war und ist meine Cousine namens "Bärbel".
Ich habe auf mütterlicher Seite nur Cousinen. Die Mädchen verbrachten die Sommer- und Winterferien sehr oft bei uns auf dem Dorf.
Mit meiner neuen Cousine Bärbel freundete ich mich schnell an. In Gummistiefeln halfen wir mit beim Garagenbau und verstanden uns dabei prima.

Als ich einmal mit meiner Mutter einkaufen ging, fragte mich neugierig eine Verkäuferin, wer ich bin. Wie aus der Pistole antwortete ich: " Ich bin die kleine Bärbel". Meine Mutter und die Verkäuferin staunten nicht schlecht und lachten darüber. Überall wurde diese Episode erzählt und sich lustig über mich gemacht.
Keiner von ihnen ahnte, dass damals in früher Kindheit mit 3 Jahren mein Leben mit und als Bärbel begann.
 
2. Meine Schulzeit und meine Cousinen

Während der Schulferien war ich fast nur mit meinen Cousinen zusammen.
Am liebsten stöberten wir auf dem Dachboden in den Schränken und alten Klamotten herum.
So kam es auch eines Tages, dass wir uns einfach alte Sachen anzogen. Ich wurde von meinen älteren Cousinen in Mädchenkleider gesteckt und als Rotkäppchen hergerichtet. Als ich mich im Spiegel betrachtete, sah ich ein kleines süßes Mädchen. Alle lachten über uns und hatten Spaß.

Es war bereits damals schon ein schönes Gefühl, in eine andere Rolle zu schlüpfen. Über die späteren Folgen dieses Spieles war ich mir nicht bewusst. Es war und ist auch heute noch ein schönes Spiel, seine Person, sein Äußeres und sein Geschlecht zu verwandeln. Einfach in eine andere Rolle zu schlüpfen, ohne dass man sieht, wer und was die eigentliche Person ist.

Jahre später konnten meine Großeltern nicht mehr alle Cousinen mit einmal über die Ferien behalten und betreuen. Deshalb kam in der ersten Ferienhälfte die jüngeren und dann die älteren Cousinen.
Mit meiner jüngeren Cousine, die eher männliche Züge an sich hatte, spielten wir leidenschaftlich gern Taucher. Dabei war es ein schönes Gefühl irgendwelche engen Gummi- oder Ledersachen anzuziehen. Wir " tauchten" überall herum. Am liebsten unbeobachtet auf dem Dachboden.
Die älteren Cousinen hatten in die Ferien ein Gästezimmer mit einem großen Ehebett auf dem Dachboden.
Mein Zimmer war ebenfalls auf dem Boden genau vom Gästezimmer gegenüber. Meine Cousinen wollten, dass ich zu ihnen mit ins Bett komme. Zum Quatschen natürlich, nichts anderes. Ich bekam den Ehrenplatz in der Mitte, der sogenannte "Besucherritze". Ich fühlte mich wie der Hahn im Korb. Wir quatschten immer lange bis in den frühen Morgen hinein. Alles das, was so Mädchen interessiert. Da meine Cousinen bereits 14 Jahre alt waren und ich erst 12 interessierten sie sich schon intensiv für Jungen. Sie sprachen über den ersten Kuss und von eigenartigen Gefühlen und Gelüsten, die ich damals noch nicht zuordnen konnte. Ich wusste nicht, woher Kinder kamen. Meine Kumpels erzählten mir bloß was von einem Loch im Bauch. Ich dachte, na ja, so etwas habe ich auch und schaute auf meinen Bauchnabel. Als ich nachts das meinen Cousinen erzählte, haben die sich halb totgelacht und mich aufgeklärt. Das fand ich unfair, bloß weil sie älter und Mädchen waren, machten sie sich lustig über mich Jungen. Aber es war aufregend von ihnen das „Geheimnis der Sexualität" zu erfahren.

Nun war ich aufgeklärt und meinen Kumpels in Sachen "Küssen und Liebe" überlegen. Ich brauchte nicht mehr überlegen, ob ich einem Mädchen eine Ohrfeige oder einen Kuss (auf die Wange) geben sollte. Mein Interesse an dem anderen Geschlecht war in mir geweckt. Mit 12 Jahren machte ich mir schon ernsthafte Gedanken, welche meiner Freundinnen ich zur Frau nehmen werde. Jünger und unerfahren durften die Freundinnen aber nicht sein.
 
3. Meine Pubertät und der erste Kontakt mit Miedern

Meine Cousinen kamen nun nicht mehr so lange und häufig in den Schulferien zu uns. Sie fehlten mir und ihnen fehlte ihr Lieblingscousin. Übrigens bin ich noch heute ihr Lieblingscousin, denn es gibt nur mich und keinen anderen Cousin.

Das Taucherspielen und das Herumstöbern in den alten Klamotten auf dem Dachboden fehlten mir. Deshalb suchte ich nun allein auf dem Dachboden herum. In einem alten Lumpensack fand ich Nylonstrümpfe und ein schwarzes Hosenkorsetts und weitere Miederwaren. Diese hatte meine Tante aus dem damaligen Westen großzügig in den Osten geschickt. Meiner Oma passten die Miederwaren nicht und deshalb wanderten sie in den Lumpensack. Mich überkam plötzlich wieder dieses Gefühl vom Taucherspiel und die Korsetts waren hervorragend geeignet als Tauchanzug, dachte ich. Also probierte ich sie an. Da meine Tante sehr schlank war, passten mir die Hosenkorsetts aus dem Westen ganz gut. Eigentlich wollte ich ein Taucher sein, aber da waren noch die leeren Brustkörbchen. Ich stopfte einfach ein paar Socken rein. Wow, jetzt hatte ich ein Gefühl, welches ich vorher noch nicht so richtig wahrgenommen hatte. Es war ein Gefühl, als wäre ich nun plötzlich ein anderer Mensch. Kein Junge mehr, sondern ich hatte Brüste wie ein Mädchen. Jetzt wollte ich es wissen. Ich suchte in den Schränken auf der Bodenkammer nach einem Kleid von meiner Mutter. Ein schönes himmelblaues Kleid aus Satin mit ausgestellten Rock fand ich. Es passte mir sogar, weil meine Mutter als junge Frau sehr schlank war. Es war ein himmlisches Gefühl, als ich mich im Spiegel betrachteten konnte. Dieses Gefühl erinnerte mich wieder an meine Cousinen, als sie mich in Kleider steckten und zu Rotkäppchen verwandelten. Nur war das Kleid und vor allem die Unterwäsche noch fraulicher und perfekter.

Von da an suchte ich alle Schränke und Altkleidersäcke nach Brauchbaren fraulichen Utensilien durch. Ich fand Strümpfe und Strumpfgürtel, Miederhosen und Miedergürtel, BHs und Korsetts sowie Oberbekleidung. Die Unterwäsche hatte es mir mehr angetan. Denn die Mieder waren direkt auf meiner Haut und formten mir einen weiblichen Körper. Auch das Tragen von feinen Strümpfen und Strumpfhosen war neu für mich. Die Strümpfe kribbelten so herrlich an den Beinen. Als Kind musste ich zwar auch lange Strümpfe tragen, die an einem sogenannten Leibchen mit Strumpfhaltern befestigt wurden, aber diese Baumwollstrümpfe sahen nicht so gut und kribbelten auch nicht an den Beinen.
 
4. Mein erster unbewusster Orgasmus

Wieder einmal ging ich bei meinen Großeltern auf Entdeckungsreise. Auf dem Dachboden fand ich in einem alten Schrank eine Lockenperücke und einen schwarzen Pelzmantel, die meine Tante aus dem Westen abgelegt hatte. Ich konnte es kaum erwarten, wieder die Unterwäsche, die Strümpfe und das himmelblaue Kleid anzuziehen. Jetzt noch die Perücke aufgesetzt und den Pelzmantel angezogen ...... perfekt.
Als ich mich so im Spiegel betrachtete, spürte ich plötzlich ein völlig ungewohntes Anschwellen meines Gliedes. Da es nach einiger Zeit wieder weg ging, machte ich mir keine Sorgen. Es war aber ein schönes Gefühl. Als ich mich mit Perücke und Pelzmantel wieder einmal auf dem Dachboden im Spiegel betrachtete, merkte ich wieder ein Anschwellen meines Gliedes. Als ich es an der Spitze berührte, merkte ich, wie empfindlich die Spitze meines Gliedes ist. Vorsichtig wollte ich die Vorhaut wieder über die Eichel schieben, doch da geschah es. Unter einem sonderbaren völlig unbeeinflussbaren Gefühl begann mein Glied zu Zucken und es kam eine weiße Flüssigkeit herausgequollen. Ich war erschrocken und zugleich beängstigt. Was war das gewesen. Habe ich etwas kaputt gemacht oder bin ich krank. Trotzdem war es ein nicht unangenehmes Gefühl.

Erst später wurde mir klar, dass ich mit 13 Jahren meinen ersten Orgasmus hatte und das in Miedern und Frauensachen.

Von diesem Zeitpunkt suchte ich mir regelmäßig in Lumpensäcken und Schränken meine weiblichen Kleidungsstücke zusammen. Angst vor dem Entdeckt-zu-werden hatte ich nicht, denn ich hatte auf dem Dachboden mein eigenes Zimmer, was ich nachts von Innen zuschließen konnte. Damit kam ich fast zu jeder Zeit unbemerkt an die Kleider und Dessous.

Viele Abende und Nächte verbrachte ich in Kleidern und in Miedern. Verstecke für meine Klamotten gab es genug hinter dem Drempel, der nur von meinem Zimmer aus erreichbar war.

Einmal suchte mich meine Mutter tagsüber in meiner Bodenkammer. Ich hatte gerade wieder die Mieder an und probierte darüber einen Gummischutzanzug, den wahrscheinlich mein Opa aus dem Krieg für das Motorradfahren mitgebracht hatte. Ich erschrak, wurde blass und kroch selbst bei brütender Hitze und im Gummianzug hinter den engen Drempel. Als die Luft wieder rein war, kroch ich wieder schweißgebadet vor. Natürlich war der Kick für mich gelaufen. In den Nachtstunden wiederholte ich die Maskerade.
 
5. Meine erste Freundin und die Lehrzeit

Mit 13 Jahren verliebte ich mich in eine Mitschülerin, die mir dann ein 2 Jahre älterer Kumpel ausspannte.

Als in der 9.Klasse die Schüler auch vom Nachbardorf zu uns kamen, lernte ich wieder ein Mädchen kennen. In dieser Zeit verspürte ich nicht so den Drang, meinen Verwandlungskünsten nachzugehen. Das Mädchen war interessanter und ich hatte beim langem Knutschen das gleiche kribbelnde Gefühl. Durch das gegenseitige intensive und lange Austauschen von Zärtlichkeiten erlebten wir viele schöne Pettings miteinander.

Meine Lehrzeit verbrachte ich in einem Internat. Alle Lehrlinge, die eine Berufsausbildung mit Abitur machten, bekamen ein Zweibett oder Einzelzimmer. Ich Glück, denn ich bekam ein Einzelzimmer. Damit waren meinen nächtlichen Verwandlungen auch während der Lehre keine Grenzen gesetzt. Damit ich im Bett oder in meinen engen Miedern keine Flecken hinterlasse, kaufte ich mir meine ersten Kondome. Aber das war einfacher gedacht als getan. Erst wartete ich, bis keiner mehr in der Drogerie war. Dann ging ich mutig in die Drogerie. Zu allem Pech musste ich einer jungen Verkäuferin meinen Wunsch nach Kondomen mitteilen. Hochrot bat ich um eine Packung „Mondos silber", so hießen die DDR-Kondome. Ohne Probleme bekam ich diese auch. Je öfters ich Kondome kaufte, desto weniger wurde ich rot. Später war es so, als ob ich Zahnpasta oder Seife einkaufe. Damit hatte ich für meine späteren Einkäufe von Damenbekleidung das notwendige Selbstvertrauen erhalten.
 
6. Zwischenbetrachtungen über das Phänomen des „Trockenen Orgasmus"

Im 2. Lehrjahr mit 18.Jahren kam es unter Alkohol zum ersten Verkehr mit meiner Freundin.
Es war nicht schön , ich machte mir Vorwürfe und ich schämte mich danach. Der Austausch von Zärtlichkeiten und das Streicheln hatten mir innerlich mehr gegeben, als der eigentliche Akt.
Deshalb liebe ich es auch heute noch sehr, wenn ich meine liebe Partnerin mit einer eher „lesbischen" Art zum langen Orgasmus bringen kann. Durch die tiefe Liebe zu ihr, haben wir es geschafft, dass ich bei ihrem süßen intensiven Orgasmus selbst einen trockenen lustvollen Orgasmus im Kopf erleben kann. Vielleicht ist es bei mir ein bisher verborgender „weiblicher" Orgasmus meines Doppellebens. Ich kann es nicht einschätzen. Selbst Frauen können an verschiedene Organen Orgasmen erleben. Ob beim Penetrieren in der Vagina, am G-Punkt oder beim Verwöhnen an der Klitoris. Denn Kitzler ist im Grunde genommen ein verkümmertes männliches Teil, eine Miniglied was bei Erregung anschwillt. Aber nicht jeder Frau und jedem Mann ist das bewusst. Es ist jedoch egal ob dieser Orgasmen bei einem glücklichen Paar weiblich oder männlich sind, beide Partner sollen sich gegenseitig Freude und Lust schenken.

Früher dachte ich, dass ein Mann keinen trockenen Orgasmus haben kann. Heute weiß ich, dass das mit einer lieben Partnerin schöner ist, als der doch wohltuende entspannende Orgasmus. Ein heterosexueller TV bringt dafür die besten Vorraussetzungen mit, ohne das er bei einem lustvollen Spiel mit einem Dildo gleich in eine Art Eifersucht verfällt. Es soll bekanntlich ja Männer geben, die in einem Dildo einen Kontrahenten sehen und Angst davor haben, nicht mehr als Mann „gebraucht" zu werden. Selbst meine Partnerin hatte Angst, dass ich so darüber denke, nicht mehr als Mann „gebraucht" zu werden.
Keine Angst! Bei einem TV wird das sicherlich nie vorkommen, denn er liebt, verehrt und verwöhnt Frauen sehr. Ja er vergöttert die Frauen sogar. Je nachdem diese weiblichen Neigungen in den Männern ausgeprägt sind, desto offizieller vertritt er diese bei Diskussionen im Freundes oder Familienkreis. Ein TV stellt sich bei diesen Diskussionen auf die Seite einer Frau. Worüber dann die Männern den „Außenseiter" verspotten. Aber einen TV stört das nicht.
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